Tablets und Smartphone werden beim mobilen Gaming zur Konkurrenz für die herkömmlichen Spielekonsolen. Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Deloitte hervor.
Einfache und intuitive Bedienung

Tablet PC
Die hohe Verbreitung mobiler Endgeräte sorgt dafür, dass das mobile Gaming immer beliebter wird. Vor allem die verbesserte Hardware und eine einfache und intuitive Bedienung über den Touchscreen sorgen dabei für ein hohes Spielvergnügen. In Deutschland betrug das Wachstum im vergangenen Jahr 33 Prozent. Damit liegt Deutschland im internationalen Vergleich auf einem der vorderen Ränge. Nur die Amerikaner und die Franzosen spielen noch lieber mobil und liegen vor Deutschland.
Nutzung von Spielekonsolen nimmt ab
Deloitte hat ermittelt, dass 40 Prozent der Befragten angaben, aufgrund von geladenen Apps Spielekonsolen deutlich weniger zu nutzen. Insgesamt 23 Prozent verzichten ganz auf eine Konsole. Zwischen den Geschlechtern gibt es keine signifikanten Unterschiede beim mobilen Gaming. Bei den unterschiedlichen Altersgruppen liegen die 14- bis 28-jährigen mit einem Anteil von 58 Prozent vorn. Doch auch die Älteren holen auf: In der Altersgruppe zwischen 46- und 64 Jahren konnten mit einem Wachstum von 50 Prozent die höchsten Zuwächse verzeichnet werden.
Apple-User zahlen für Apps
Apple-Nutzer sind nach Angaben des Beratungsunternehmens eher bereit, für Apps zu zahlen, Android-User hingegen bevorzugen kostenlose Anwendungen. Deloitte hat ermittelt, dass iPhone- und iPad-User viermal so viel für Apps ausgeben wie Nutzer des Android-Betriebssystems.


