Vodafone-Geschäftskunden können ab sofort eine eigene Funkzelle nutzen. Das Unternehmen bietet mit “Vodafone Sure Signal” Micro-Basisstationen, die in Gebäuden für eine verbesserte UMTS-Netzabdeckung sorgen sollen.
Femtozelle sorgt für UMTS-Netzabdeckung

Vodafone-Zentrale in Düsseldorf
Bild: Vodafone
Geschäftskunden können mit der sogenannten Femtozelle auch bei baulichen und äußerlichen Störfaktoren eine exzellente Netzabdeckung erhalten. Damit stellt Vodafone als einziger Provider in Deutschland für Geschäftskunden eine stabile Netzversorgung sicher. Die Femtozellen sind quasi kleine Mobilfunkbasisstationen, die im Gebäude mit dem Internetanschluss des Kunden verbunden werden. Nach der Verbindung baut die Zelle ein UMTS-Netz innerhalb des Gebäudes auf. Dabei kann zwischen einem offenen und einem geschlossenen Betrieb entschieden werden. Wird die Box offen betrieben, so kann jeder das aufgebaute Netz nutzen. Bei einem geschlossenen Betrieb gibt es Zugangsbeschränkungen.
Zwei Boxen stehen zur Auswahl
Insgesamt stehen zwei verschiedene Basisstationen zur Verfügung: Mit einer Reichweite von etwa 30 Metern bietet die Sagemcom AP 2820V vier Kanäle mit bis zu 7,2 MBit/s Geschwindigkeit, die gleichzeitig genutzt werden können. Diese Box kostet für Vodafone-Geschäftskunden einmalig einen Euro und monatlich 17,73 Euro. Die Huawei ePico 3802V ermöglicht Verbindungen in einem Umkreis von 70 Metern und erreicht Geschwindigkeiten bis zu 21,6 MBit/s. Nach Angaben Vodafone müssen Kunden für diese Box einmalige 285,48 berappen. Hinzu kommt eine monatliche Nutzungsgebühr von 47,48 Euro. Die beiden Boxen werden ab Oktober bei Vodafone verfügbar sein.
