Am vergangenen Donnerstag öffnete in Köln die Computerspielmesse Gamescom. Die Verantwortlichen sind mit dem Start sehr zufrieden, denn bereits vor Einlass sammelten sich zahlreiche Besucher vor den Toren.
Spiele für mobile Geräte sind beliebt

Spieler auf der Gamescom 2012,
Foto: Koelnmesse
Insgesamt rechnen die Veranstalter bis zum Sonntag mit rund 250.000 Besuchern. Mehr als 600 Aussteller zeigen auf der Spielemesse die Neuheiten der Branche. Aktuellen Berichten zufolge sollen auf der Gamescom rund 330 Neuvorstellungen präsentiert werden. Dabei sind in diesem Jahr vor allem auch Spiele für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets gefragt, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Die Gamescom stellt dieses Marktsegment in diesem Jahr erstmals in einem eigenen Bereich aus.
Besucher üben sich in Geduld
Vor zahlreichen Highlights der Ausstellung bilden sich lange Schlangen und Besucher nehmen erhebliche Wartezeiten auf sich um einen Blick auf die neuen Spiele wie “Call of Duty: Black Oops” oder den dritten Teil von “Assassins Creed” werfen zu können.
Branchenverband sieht Markt leicht rückläufig
Die Aussichten der Spielebranche sieht der Branchenverband Bitkom leicht rückläufig und prognostiziert für das Jahr 2012 einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro. Der Rückgang um 3,7 Prozent resultiert nach Ansicht der Experten vor allem aus den niedrigeren Preisen. Die immer beliebter werdenden Spiele-Apps kosten deutlich weniger als Spiele auf DVD oder CD. Inzwischen steht ein Großteil des Angebotes digital zur Verfügung. Viele Spieler nutzen auch nur kostenlose Angebote. Der Bitkom hat ermittelt, dass 47 Prozent aller Spieler bereits sind, für die Angebote zu zahlen.
