Diese, zugegebenermaßen etwas utopisch klingende Zahl, ist einer aktuellen Studie der BITKOM zu entnehmen und bezieht sich nicht auf die erwartete Anzahl von LTE-Kunden in der Welt oder Europa, sondern in Deutschland!
Was führt uns zu einem Wachstumsfaktor größer als 60?

LTE-Mast
Von etwa 150.000 LTE-Nutzern in Deutschland im Jahr 2011 dürfte sich deren Zahl, die heute bei etwa 500.000 liegen dürfte, nach optimistischen Schätzungen bis zum Jahresende 2012 auf eine knappe Million erhöhen. Innerhalb von drei Jahren prognostiziert die BITKOM in ihrer Studie nun ein Anwachsen der LTE-Kunden auf 34 Millionen. Und das ergibt auf den aktuellen Stand bezogen einen Mindestwert für den Wachstumsfaktor von 60 und einen Anstieg von kleiner 1 auf 41 Prozent.
Seit etwa zwei Jahren wird in Deutschland mit Erfolg an der Einführung und Verbreitung des 4G-LTE-Standards gearbeitet. Dabei konnten mit der Beseitigung von mehr als 90 Prozent der “weißen Flecken” in 13 Bundesländern und den Zugangsmöglichkeiten für immerhin schon etwa 15 Millionen Bundesbürger beachtliche Resultate erzielt werden.
Diese erreichten Ergebnisse resultieren vor allem aus den alternativen Breitbandzugängen, die DSL via Festnetz ersetzt haben. Nun, da die Nutzung der mobilen Endgeräte immer größere Popularität erreicht und die Anzahl angebotener und verkaufter Smartphones und Tablets in den nächsten Monaten und Jahren sprungartig zunehmen dürfte, könnten sich daraus die prognostizierten Werte ergeben.
Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Verfügbarkeit LTE-fähiger Endgeräte, ein stärkerer, zu niedrigeren Preisen führender Wettbewerb und schließlich die breite Akzeptanz der diese Technik anbietenden Tarife, die heute noch stark unter der zu knapp bemessenen Volumenbegrenzung leidet.
Deutschland übernimmt eine Führungsrolle
Ein Blick auf die gleiche Wachstumsprognose für die übrigen Länder Europas zeigt, das sowohl Großbritannien mit 39 Prozent und Frankreich und Spanien mit je 32 Prozent an erwarteten Nutzern in etwa drei Jahren hinter dem dann führenden Deutschland zurück liegen würden.
