Der neue Mobilfunkstandard LTE ist bereits in vielen deutschen Städten verfügbar. Aus einer Untersuchung des Telekommunikationsportals “4G” geht hervor, dass es dabei jedoch große Unterschiede bei der Netzabdeckung gibt. Vor allem in Berlin haben die Anbieter einiges aufzuholen.

Berlin hat eine schlechte LTE-Abdeckung
Spitzenreiter Frankfurt am Main
Demnach bietet Frankfurt am Main mit einer LTE-Verfügbarkeit von 90 Prozent die beste 4G-Netzabdeckung. Danach folgen Düsseldorf mit 82 Prozent sowie Hannover mit 70 Prozent. Weitere Städte wie Köln, München und Leipzig erreichten nach Auswertung des Portals Werte um 60 Prozent. Die Bundeshauptstadt Berlin liegt mit einer Abdeckung von gerade einmal 38 Prozent auf dem letzten Platz. Der Ausbaustand der Hauptstadt ist nach Angaben des Portals so weit fortgeschritten wie der durchschnittliche Ausbau im ländlichen Bereich.
Zögernder Ausbau der Anbieter
Die schlechte LTE-Abdeckung in Berlin führen die Experten vor allem auf den zögernden Ausbau der Anbieter in Berlin zurück. Die Deutsche Telekom hat LTE für Berlin erst seit Juli dieses Jahres im Angebot. Konkurrent Vodafone bietet das 4G-Netz schon seit 2011 ab ausgewählten Standorten an. Die Werte der veröffentlichten Statistik wurden zwischen Mai und August erhoben, so dass der gegenwärtige Status sich inzwischen aufgrund des massiven Netzausbaus der Deutschen Telekom verbessert haben dürfte. Die Experten des Telekommunikationsportals gehen davon aus, dass in den nächsten Wochen die 50-Prozent-Marke geknackt werden dürfte.

