Google weitet seinen Streetview-Dienst jetzt bis in ein kleines Inuit-Dorf im Norden Kanadas aus. Das Dörfchen ist nur per Flugzeug zu erreichen. Um die Bilder in dem Ort aufzunehmen, wurde ein eigens für den Zweck ausgerüstetes Fahrrad in den hohen Norden geschickt.
Vorurteile beseitigen
Die “New York Times” berichtet, ein Einwohner des Ortes habe den Suchmaschinenkonzern gebeten, auch seine Heimat in den Online-Dienst aufzunehmen. Ihm geht es dem Blatt zufolge vor allem darum, dem Rest zu zeigen, wie die Inuit leben. Damit solle vor allem mit dem Vorurteil aufgeräumt werden, die Bewohner lebten in Iglus und führen mit Hundeschlitten, In dem 1.500-Einwohner-Örtchen Cambridge Bay gibt es durchaus Häuser und Straßen.
Bearbeitung der Bilder dauert eine Weile
Das Blatt berichtet weiterhin, Google habe entschieden, die Bilder mit einem Fahrrad aufzunehmen, da der Transport eines Google-Streetview-Fahrzeuges sehr aufwendig gewesen wäre. In den nächsten Monaten werden die Bilder nun bei Google bearbeitet und dann ins Netz gestellt. Die “New York Times” berichtet, gerade das Verpixeln der Gesichter würde eine Zeit dauern, da sehr viele Kinder das Fahrrad bei den Aufnahmen verfolgt hätten.
Schlechte Internetverbindung im Dorf
Ob die Bewohner die Bilder ihres Ortes auch im Netz bestaunen können, ist von der Internet-Verbindung im Ort abhängig. Die Bewohner können über eine Satelliten-Verbindung online gehen. Tun dies mehrere Einwohner zur gleichen Zeit, so stürzt das gesamte Netz zusammen.

