Immer häufiger wird die klassische Ansichtskarte aus dem Urlaub durch eine SMS, einen Anruf oder eine E-Mail abgelöst. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Forsa Instituts im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom hervor.
Mehr als die Hälfte sendet Grüße

Nach Angaben des Bitkom haben 53 Prozent aller Urlauber Grüße nach Hause geschickt. Dabei nutzen 26 beziehungsweise 25 Prozent einen Anruf oder eine SMS um den Lieben zu Hause eine Nachricht zu übermitteln. 17 Prozent der Befragten sandten eine E-Mail in die Heimat und 13 Prozent nutzen soziale Netzwerke, um die Daheimgebliebenen über den Urlaub zu informieren. Anwendungen wie WhatsApp wurden von einem Zehntel der Befragten genutzt.
Frauen schreiben Postkarten
Trotz der technischen Möglichkeiten haben dennoch 53 Prozent der Befragten auch eine Postkarte nach versandt. Im Vergleich zu Werten aus dem Jahr 2008 bedeutet das einen Rückgang von 13 Prozent. Auffällig dabei ist, dass Frauen viel häufiger als Männer eine Karte aus dem Urlaub schicken. Der Anteil der Frauen liegt bei 63 Prozent, während von den Männern nur 43 Prozent zum Stift griffen. Männer präferieren dabei eher den digitalen Weg, denn 23 Prozent verschickten Grüße per E-Mail, während es bei den Frauen nur 12 Prozent waren.
Der Kommunikationsweg ist sehr stark mit dem Alter verbunden, denn gerade junge Leute zwischen 14 und 29 Jahren nutzen vor allem soziale Netzwerke um Urlaubsgrüße zu versenden. Von den über-50-jährigen wählen nur drei Prozent diesen Weg.
Für die Umfrage befragten die Forsa-Meinungsforscher 1007 Personen ab 14 Jahren im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom.


