Das Telekommunikationsunternehmen Vodafone erreicht eigenen Angaben zufolge bereits 17 Millionen Haushalte mit dem neuen Breitbandstandard LTE. Damit kann das Unternehmen 52 Prozent Deutschlands mit schnellem Internet versorgen.
Ausbau des 2- und 3G-Netzes

Vodafone-Zentrale in Düsseldorf
Bild: Vodafone
Inzwischen schreitet der Ausbau auf dem Land und in den Ballungsräumen stetig voran. Insgesamt werden bereits 67 Großstädte mit LTE versorgt. Bis Ende März des nächsten Jahres sollen 81 Städte mit dem 4G-Netz versorgt sein. Das ist allerdings von zügigen Genehmigungen durch die Bundesnetzagentur abhängig.
Jens Schulte-Bockum, ab Oktober Vodafone-Deutschland-Chef, geht davon aus, dass Vodafone bis zum Jahr 2015 eine vollständige LTE-Netzabdeckung erreicht haben wird.
Niedrige Frequenzen verbessern Netzqualität
Im Vergleich zur Deutschen Telekom nutzt das Düsseldorfer Unternehmen nur 800-Megahertz-Frequenzen, die Telekom verwendet auch 1.800 Megahertz Frequenzen. Dazu erläutert Schulte-Bockum, in Gebäuden wäre die Netzqualität bei niedrigeren Frequenzen besser. Außerdem sei hier auch eine bessere Flächendeckung gegeben. Das Unternehmen bezeichnet dies als “reaLTE”.
Der Vodafone-Chef betonte, dass es im Hinblick auf die Netzqualität keine Kompromisse gäbe und dies das “Differenzierungsmerkmal erster Klasse” sei. Auch die bestehenden 2 und 3G-Netze will Vodafone weiter ausbauen und für die Verbraucher noch leistungsfähiger machen. Mit dem Programm “Vodafone 2015″ setzt das Unternehmen auf eine Qualitätsoffensive in den Bereichen Netz, Produkte und Service. Zur Nutzung des neuen Mobilfunkstandards LTE hat das Unternehmen zahlreiche LTE-fähige Endgeräte im Portfolio.


