Jeder zweite Handynutzer hat bei der Nutzung des mobilen Gerätes im Ausland Angst vor zu hohen Kosten. Das ergab eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens TNS Infratest.
Ein Drittel lässt das Handy abgeschaltet

52 Prozent der Befragten gaben an, sich vor zu hohen Kosten zu sorgen, wenn sie im Ausland surfen oder telefonieren. Das Smartphone bleibt bei 32 Prozent aus diesem Grund während des Auslandsaufenthaltes komplett ausgeschaltet. Innerhalb der EU wurden die Roamingtarife reguliert, so dass 19 Prozent aller Befragten innerhalb Europas daher keine Bedenken haben, ihr Handy zu nutzen.
Die Marktforscher haben ermittelt, dass nur acht Prozent aller Urlauber sich eine ausländische Prepaidkarte besorgen, um vom Urlaubsort aus günstig nach Hause zu telefonieren können. Für viele User bedeutet dies auch nur eine Notlösung, denn die meisten möchten ohne einen Wechsel der SIM-Karte auch vom Urlaubsland aus günstige Gespräche in die Heimat führen.
Smartphone-Nutzung steigt deutlich an
Dabei nimmt die Smartphone-Nutzung insgesamt deutlich zu. Nach Angaben der Marktforscher nutzen inzwischen 39 Prozent der 14- bis 64-jährigen ihr Handy um online zu gehen. Dabei werden vor allem Mails abgerufen oder das Smartphone wird zum Surfen im Internet genutzt. Vor allem die Jüngeren greifen sehr oft zu ihrem mobilen Gerät: Nach Angaben von TNS Infratest gehen 60 Prozent aller 14 bis 29-jährigen mit ihrem Smartphone online.


