Das Informationszentrum Mobilfunk e.V., IZMF startet eine bundesweite LTE-Messreihe. Mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums werden Messungen an LTE-Sendestationen in 16 Bundesländern vorgenommen. Die Messungen werden vom Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik, IMST, durchgeführt.
Belastung der Bevölkerung bisher unter den Grenzwerten

LTE-Mast
Aus einer Pressemitteilung des IZMF geht hervor, dass in den nächsten Wochen an rund 80 Messpunkten die Stärke der elektromagnetischen Felder messen wird. Nach Angaben des IZMF liegt die Belastung der Bevölkerung durch den Mobilfunk bisher weit unter den vorgegebenen Grenzwerten. Nun soll untersucht werden, ob sich die Exposition der Bevölkerung durch den flächendeckenden LTE-Ausbau verändert. Bisher sorgen strenge Genehmigungsverfahren und Kontrollen der Bundesnetzagentur für eine Belastung weit unterhalb der Grenzwerte.
Aussagekräftiges Gesamtbild soll entstehen
In der Messreihe “Sicherheit durch Transparenz-LTE auf dem Prüfstand” sollen nun die Immissionen der LTE-Sendmasten untersucht werden. Wenn an einem Standort auch GSM- und UMTS-Anlagen betrieben werden, so werden diese Belastungen ebenfalls mit gemessen.
Nach Aussage von Dr. Christian Bornkessel, Leiter des IMST, soll aufgrund der Messungen ein aussagekräftiges Gesamtbild entstehen. Bereits im Sommer 201 gab es erste Untersuchungen über die Belastungen durch den LTE-Netzausbau. Damals konnte man aber keine genaue Prognose über die Immissionen treffen, so dass dies nun mit exakten Messungen nachgeholt werden soll.
80 ausgewählte Messpunkte
Gemeinsam mit den Landesumweltministerien wurden 80 Messpunkte ausgewählt, die nun einer besonderen Prüfung unterzogen werden. Bei der Auswahl der Standorte wurden geografische und städtebauliche Besonderheiten, die einen Einfluss auf die Ausbreitung der magnetischen Felder nehmen könnten, berücksichtigt.

