Ein Hackerangriff auf den amerikanischen Webhoster GoDaddy hat in der vergangenen Nacht für den Ausfall zahlreicher Webseiten gesorgt. Vor allem in den USA waren zahlreiche Webpräsenzen vor allem kleinerer Unternehmen betroffen.
Keine Angaben über die Gründe des Ausfalls

Server im Rechenzentrum
GoDaddy vermietet Speicherkapazitäten für Internetauftritte. Mit weltweit rund 45 Millionen Kunden handelt es sich um einen der größten Webhoster. Über den Kurznachrichtendienst Twitter teilte GoDaddy-Chef Scott Wagner mit, man nehme den Vorfall sehr ernst.
Über den Grund des Ausfalls gab es keine weiteren Angaben. In diversen Meldungen im Netz heißt es jedoch, ein Ausfall des DNS-Dienstes habe für die Störung gesorgt. Im Laufe der Nacht konnten die meisten Seiten wieder online gehen. Die Ausfälle der Seiten hatten am Montagabend gegen 19 Uhr begonnen. Zu den Kunden des Webhosters zählen auch kleinere Online-Shops, von denen einige von dem Hackerangriff betroffen waren.
Anonymous-Attacke noch unklar
Ebenfalls über den Twitter bekannte sich ein Unbekannter namens “AnonymousOwn3r” zu der Attacke. Bisher ist noch unklar, ob der Hacker tatsächlich zum Anonymous-Kollektiv zählt und der Angriff auch tatsächlich von ihm ausgeführt wurde. Auf Twitter meldeten auch einige Anonymous-Mitglieder, die Hackergruppe habe nichts mit der Attacke zu tun. In den letzten Jahren haben die Anonymous-Hacker wiederholt Unternehmens- und Regierungsseiten attackiert und lahmgelegt.
