Auf Smartphones oder Navigationsgeräten soll künftig die Installation von Blitzer Apps erlaubt sein. Die “Saarbrücker Zeitung” berichtet, Verkehrsexperten von FDP und CDU planten eine teilweise Erlaubnis der Anwendungen.
Warnung 500 Meter vom Blitzer entfernt

Dabei soll zwischen Verkehrssicherheit und Abzocke unterschieden werden. So mach es nach Angaben des CDU-Verkehrsexperten Thomas Jarzombek durchaus Sinn, die fest installierten Blitzer bekannt zu machen. Da diese häufig an Unfallschwerpunkten angebracht seien, sollten möglichst viele Fahrer von den Blitzern Kenntnis haben. Der Koalitionspartner FDP sieht das ähnlich, auch hier betont man, das Verbot der Radarwarner sei nicht mehr zeitgemäß. Dem Bericht zufolge soll ein entsprechender Antrag in den Bundestag eingebracht werden. Es heißt, dass eine Warnung 500 Meter vom Blitzer entfernt angezeigt werden dürfe. Damit soll erreicht werden, dass Fahrer bereits in der Umgebung der Gefahrenzone vorsichtig fahren.
ADAC begrüßt den Vorstoß
Insgesamt stehen in Deutschland 3.800 fest installierte “Starenkästen”. Bisher ist es den Fahrern nicht erlaubt, sich entsprechende Warner auf Handy oder Smartphone zu laden. Die Gewerkschaft der Polizei steht dem Vorstoß ablehnend gegenüber und betont, eine Ankündigung sei nicht notwendig. Der ADAC hingegen begrüßte den Vorschlag und geht davon aus, dass mit einer Änderung der Straßenverkehrsordnung nur das Recht an die derzeitige Realität angepasst würde.


