Vor zwei Monaten hat die Bundesnetzagentur eine bundesweite Messkampagne zu Geschwindigkeiten von Breitbandanschlüssen gestartet. Die Behörde zeigt sich sehr zufrieden mit der bisherigen Resonanz, denn rund 200.000 Internetnutzer haben auf der Seite www.initiative-netzqualität.de schon ihren Anschluss überprüft.
Noch bis Jahresende die Geschwindigkeit prüfen

Um sich ein Bild von den tatsächlichen Netzgeschwindigkeiten machen zu können, benötigt die Bundesnetzagentur die Unterstützung der Bevölkerung. Bundesnetzagentur-Präsident Jochen Homann betont, dass die Behörde gerade für die ländlichen Bereich auf die Mithilfe der Bewohner angewiesen sei. Bis Ende des Jahres können Internetnutzer unter der angegebenen Internetadresse die Geschwindigkeit ihres Breitbandanschlusses checken.
Transparenz und Aufklärung der Verbraucher
Die Behörde will möglichst viele Daten sammeln um eine breite Auswertungsmöglichkeit zu erhalten. Dabei geht es vor allem darum, die nötige Transparenz zu schaffen und die Qualität der Internetanschlüsse zu bewerten. Den Verbrauchern soll der Vergleich von Internetzugängen erleichtert werden damit sie auf dieser Basis eine Entscheidung über den Anbieter treffen können. Bei einem Test erfahren die Anwender die tatsächliche Geschwindigkeit ihres Anschlusses.
Bei dem Test geht es vor allem um stationäre Internetzugänge, mit der Angabe der Postleitzahl erleichtert der Anwender der Bundesbehörde die regionale Zuordnung. Die Bundesnetzagentur bittet darum, während des Tests keine weiteren Anwendungen auszuführen. Die Messung nimmt ca. 60 Sekunden in Anspruch.

