In dieser Woche wurde eine gravierende Sicherheitslücke bei Microsofts Internet Explorer bekannt. Am Freitagabend gegen 19 Uhr soll nun ein umfangreiches Sicherheitsupdate die bestehenden Problem beheben.
Übergangslösung “Fixit”

Für die Zwischenzeit hatte Microsoft Usern eine Übergangslösung zur Verfügung gestellt und das Sicherheitsprogramm “Fixit” zum Download bereitgestellt. Aufgrund der Schwere der Sicherheitslücken hatte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI sogar dazu geraten, bis zur Behebung des Fehlers auf einen anderen Browser umzusteigen. Berichten zufolge hätte schon der Besuch einer manipulierten Webseite ausgereicht, um einen Trojaner auf dem Computer zu installieren.
Microsoft spricht von “Panik”
Microsoft hingegen betonte, das Problem jederzeit im Auge gehabt zu haben. Die bestehende Lücke sei nach Angaben des Unternehmens nicht dazu geeignet gewesen, massenhaft Schäden anzurichten. Darüber hinaus kritisierte das Unternehmen den Rat, auf einen anderen Browser umzusteigen und sprach von “Panik”. Eigenen Angaben zufolge sollen nur sehr wenige User betroffen gewesen sein. In einem Blogbetrag betont Microsoft, dass der Großteil der User nicht von der Sicherheitslücke betroffen gewesen sei.
Regelmäßige Updates durchführen
Darüber hinaus wies Microsoft darauf hin, dass User ihre Geräte durch regelmäßige Updates auf dem neuesten Stand halten sollten. Gerade in Deutschland ist dies offenbar problematisch, denn nach Angaben des Unternehmens führen 37 Prozent aller Nutzer keine regelmäßigen Aktualisierungen durch.
