Mit einem neuen Betriebssystem will der Blackberry-Hersteller RIM wieder zur Konkurrenz auf dem heiß umkämpften Smartphone-Markt aufschließen. Anfang des nächsten Jahres soll Blackberry 10 erscheinen.
Notwendiger Wandel
Im Rahmen einer Entwicklerkonferenz in Kalifornien betonte RIM-Chef Thorsten Heins, es sei notwendig einen Wandel zu vollziehen. Aktuellen Meldungen zufolge soll das neue Betriebssystem eine berufliche und private Nutzung eines Blackberrys ermöglichen. Der “Focus Online” berichtet, es werden künftig auch Zusatzprogramme für die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Linkedin bereitstehen.
Sinkende Umsätze
In der letzten Zeit war die Anzahl der Blackberry-User stetig geschrumpft. Das Marktforschungsunternehmen IDC hatte für das zweite Quartal des Jahres nur noch einen Anteil von 4,8 Prozent für Blackberry am Smartphone-Markt entwickelt. Damit hat sich die Anzahl der umgesetzten Geräte innerhalb eines Jahres halbiert.
Auf der Entwicklerkonferenz in San Jose präsentierte das kanadische Unternehmen Softwareentwicklern den bisherigen Stand seines neuen Betriebssystems. Denn nur wenn die App-Entwickler auch weiter für Blackberry arbeiten, können die Geräte künftig konkurrenzfähig bleiben. Die Konkurrenz durch Apples iPhone und die Android-basierten Smartphones ist groß.
Der Blackberry-Mail-Dienst gilt als sehr sicher, so dass viele Unternehmen weiter auf die bei Managern beliebten Geräte setzen werden. Blackberry-Chef Heins hofft, dass viele Besitzer auf das neue Betriebssystem umsteigen werden und RIM die Treue halten.