Der Suchmaschinenriese Google bietet Usern neben dem bekannten Street View Dienst nun auch “Sea View”. Neben dem australischen Great Barrier Reef können Interessierte vom Schreibtisch aus auch Tauchgänge in der Nähe Hawaiis oder der Philippinen unternehmen.
Folgen der Erderwärmung

Screenshot von Google Maps Sea View
In einem Blogbeitrag stellte Google die neue Funktion vor. In einem gemeinsamen Projekt mit Catlin Seaview Survery geht es unter anderem darum, eventuelle Veränderungen an den Riffen zu dokumentieren und die Fotos Forschern aus aller Welt zugänglich zu machen. Der Wissenschaft geht es bei dem Projekt vor allem um die Erforschung der Erderwärmung und der Folgen für große Ökosysteme wie die Korallenriffe. Doch nicht nur die wunderbare Welt der Riffe kann bewundert werden, auch andere Meeresbewohner wie Rochen oder Schildkröten können jetzt bequem von daheim aus beobachtet werden.
Sechs Korallenriffe sind bisher online
Vorerst gibt es 360-Grad-Aufnahmen des Great Barrier Reefs, dem Molokini Krater und der Hanauma Bay auf Hawai und Apo Island bei den Philippinen. Mit einer speziellen 24-Megapixel-Kamera, die eigens für das Projekt angefertigt wurde, wurden hochauflösende Fotos der Unterwasserwelten geschossen. Berichten zufolge sollen allein vom Great Barrier Reef mehr als 50.000 Fotos gemacht worden sein. User können darüber hinaus bei YouTube einzelne Tauchgänge des Projektes in Videos verfolgen.
