Die Hauptstadt Berlin ist besonders hochtechnisiert und mit dem Internet verknüpft, geht es nach einer offiziellen Studie der Unternehmensberatung McKinsey. In einer Studie wurden die Online-Portale verschiedener Städte und Gemeinden untersucht. Berlin schnitt dabei besonders gut ab.
Das Resultat der Studie hat ergeben, dass es gerade die öffentliche Verwaltung der Hauptstadt ist, die sich hinsichtlich des Online-Angebots einer großen Beliebtheit erfreut. So können spezielle Amtsgeschäfte ohne weiteres bequem vom heimischen Schreibtisch aus erledigt werden.
Die Wettbewerber im Vergleich

Berlin hat bei Online-Portalen die Nase vorn
Selbstverständlich wurde die Studie in ganz Deutschland durchgeführt und hat interessante Ergebnisse zur Folge. Demnach scheint es gerade das direkte Nachbarland Brandenburg zu sein, welches in entscheidendem Maß hinterherhinkt. Im Fokus der Untersuchungen standen hierbei die Internet-Angebote von gut 200 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland. Gerade die Landeshauptstadt Potsdam stauch negativ hervor. So herrsche hier laut den Aussagen von McKinsey ein dramatischer Nachholbedarf in sämtlichen Bereichen. Diesen Schuh muss man sich allerdings nicht allein anziehen. Auch Duisburg, Bremen, Magdeburg sowie Darmstadt schnitten besonders schlecht ab und sollten hinsichtlich des Online-Angebots nachbessern.
Die Untersuchungs-Kriterien der Studie
Die genauen Kriterien, nach denen das Internet-Angebot der jeweiligen Stadt oder Gemeinde unter die Lupe genommen wurde, wurden in acht Vorgänge unterteilt, die normalerweise typisch für den Austausch zwischen Verwaltungs-Ämtern und dem Bürger selbst sind. Neben einigen weiteren Punkten wurde hierbei überprüft, wie einfach es ist, einen neuen Wohnsitz über das World Wide Web anzumelden. Aber auch die Registration eines Hundes für die Steuer oder gar die Beantragung einer Geburtsurkunde fanden hier Beachtung. Vorreiter auf diesem Gebiet waren gerade einmal 2,5 Prozent aller untersuchten Großstädte.
Bei den mittelgroßen Städten waren es sogar nur 1,5 Prozent, wobei ein Prozent der kleinen Gemeinden über ein vorbildliches Online-Angebot verfügen. Die Studie selbst wurde ohne externen Auftraggeber erstellt und solle den Kommunen zeigen, dass es sich für jeden lohnt, das Online-Angebot auszubauen, um Behördengänge für den Bürger deutlich zu vereinfachen.


