Erst in der vorigen Woche wieder musste Microsoft mit seinem Internet Explorer aufgrund einer neuen Sicherheitslücke viel Kritik ertragen. Zahlreiche Experten in Sachen Internet fühlten sich einmal mehr darin bestätigt, dass der Browser des Redmonder Softwaregiganten alles andere als sicher ist.

Allerdings zeigt nun eine neue Studie auf, dass der Microsoft Internet Explorer sicherer ist als sein Ruf. Denn so ärgerlich die Sicherheitslücken für die Nutzer des weltweiten Netzes auch sind, sie liefern keine endgültige Aussage über die grundsätzlichen Sicherheitsfeatures eines Programms.
Internet Explorer erkennt drei Mal mehr Angriffe als Google Chrome
Zumindest scheint einer aktuellen Erhebung von NSS Labs zufolge der Internet Explorer 9 mit den besten Features ausgestattet zu sein, um dem Nutzer einen ausreichenden Schutz vor Malware zu bieten. Hierzu haben die Experten des weltweit führenden Sicherheitstests-Unternehmens umfangreiche Tests zwischen 2. Dezember des vorigen Jahres und dem 25. Mai dieses Jahres ausgeführt. Dabei erkannte der Microsoft Internet Explorer 9 den Angaben zufolge 95 Prozent sämtlicher Bedrohungen. Dagegen soll der Browser Chrome aus dem Hause Google gerade einmal 33 Prozent der Angriffe erkannt haben.
Noch weiter abgeschlagen am Ende des Rankings landeten die beiden ebenfalls getesteten Firefox aus dem Hause Mozilla und der Safari von Apple. Diese beiden Browser sollen gerade einmal sechs Prozent der Angriffe erkannt haben. Den Informationen von NSS Labs zufolge wurde jeder Browser mit den jeweils aktuell verfügbaren Updates auf Rechnern getestet, die Windows 7 als Betriebssystem installiert hatten. Demnach scheint der Internet Explorer 9 für Nutzer des Internets per DSL, Kabel oder LTE wesentlich sicherer zu sein als angenommen.

