Net Applications veröffentliche jetzt die jüngste Browserstatistik, große Überraschungen blieben allerdings aus. Ein neuer Trend zeichnet sich somit aktuell nicht ab.
Die offiziellen Zahlen für September 2012
Noch immer dominierend ist der Internet Explorer von Microsoft. Wie bereits in den vergangenen Monaten lag der Anteil auch im September 2012 bei knapp 49 Prozent. Den zweiten Platz konnte Mozilla Firefox behaupten: Mit erneut rund 18 Prozent hat sich der Anteil in den letzten Monaten fast gar nicht verändert. Ein ganz leichtes Minus musste Google Chrome im Vormonat verzeichnen. Lagen die Prozentpunkte im August noch bei 17,42, sanken sie im September um rund 0,3 auf 17,11.
Da auch Safari und Opera einen ganz leichten Anstieg zu verzeichnen haben, bleibt Chrome letztendlich der einzige Browser, der gegenüber dem August eine geringfügig sinkende Tendenz aufweist.
Trotz Spitzenreiter-Position sinkt der Explorer-Anteil
Der einst gigantische Vorsprung des Internet Explorers (im November 2007 lag der Anteil noch bei sage und schreibe 79 Prozent) wird langsam aber sicher immer kleiner. Auch Firefox verlor in den letzten Jahren rund fünf Prozent. Grund: Viele Nutzer wechselten vor allem in der Anfangszeit von Chrome zum Google-Browser. Vier Jahre ist er jetzt auf dem Markt, in den letzten Monaten konnte allerdings kein neuer Anstieg verzeichnet werden.
Einen mehr als eindeutigen Sieger gab es auch diesmal wieder bei den mobilen Browsern: Unangefochtene Nummer eins bleibt Safari von Apple mit einem Anteil von 64 Prozent. Das ist immerhin ein Anstieg von elf Prozentpunkten innerhalb von nur einem Jahr.
