In den USA nutzt mehr als ein Drittel aller Erwachsenen hauptsächlich das Internet, um sich über das tagesaktuelle Weltgeschehen zu informieren. Der Anteil der klassischen Radiohörer ging dagegen leicht zurück.
Das Internet als Nachrichtenquelle

Laut einer US-amerikanischen Studie gaben von 3000 befragten Erwachsenen 39 Prozent an, das Internet als primäre Nachrichtenquelle zu nutzen. Ob am Desktop-Computer oder mobil spielte bei der Befragung keine Rolle. Dies ist eine Steigerung von immerhin fünf Prozent gegenüber der letzten Studie, die zwei Jahre zurückliegt. Sahen sich im Jahre 2010 noch 57 Prozent regelmäßig die aktuellen Fernsehnachrichten an, sind es in diesem Jahr noch rund 55 Prozent. Auch bei den Radiohörern sank der Prozentsatz von 35 auf 33 Prozent.
Dass so viele Menschen das Internet als Nachrichtenquelle nutzen, liegt vor allem an der stetig steigenden Anzahl von Smartphones und Tablets. Überall und jederzeit auf die Schlagzeilen aus aller Welt zugreifen zu können: Dieser Aspekt nimmt an Bedeutung immer mehr zu.
Schlechte Zeiten für herkömmliche Medien?
Während die älteren Menschen ab 50 Jahre ihre Gewohnheiten beibehalten und sich hauptsächlich per Fernsehgerät informieren, sieht es in der Altersgruppe der unter Dreißigjährigen völlig anders aus. Nur noch 34 Prozent gaben das Fernsehen als Informationsquelle an, vor vier Jahren waren es noch satte 15 Prozent mehr. Noch schlimmer sieht es bei den Zeitungen aus: Nur 13 Prozent der jungen Erwachsenen gaben an, die Nachrichten aus den Tageszeitungen zu beziehen.
Zum Vergleich: Der Studie zufolge gerät auch das traditionelle Schreiben eines Briefes immer mehr in Vergessenheit. Im Jahre 2006 gaben noch 20 Prozent der Testpersonen an, kürzlich per Hand einen persönlichen Brief verfasst zu haben. Aktuell sind es lediglich 12 Prozent. Schließlich ist es heutzutage ja auch viel einfacher und schneller, eine E-Mail zu tippen, als mühevoll und in “Schönschrift” ein persönliches Schreiben aufzusetzen.
