Mehr als 10 Prozent aller Internet-Zugriffe erfolgen mittlerweile über mobile Geräte wie Tablets oder Smartphones, so das Ergebnis einer neuen Untersuchung. Zumeist sind es die vorinstallierten Browser, die zum mobilen Surfen im World Wide Web verwendet werden.
Dass mobile Geräte wie Smartphones und Tablets zunehmend an Bedeutung gewinnen, wird durch eine Untersuchung des Berliner Webanalyse-Unternehmens Webtrekk bestätigt. Auch der Geschäftsführer des Unternehmens, Christian Sauer, sieht in den Ergebnissen einen Trend hin zur mobilen Internet-Nutzung.
Anteil an mobilen Geräten nimmt zu

Genau 11,4 Prozent beträgt der Anteil an Web-Zugriffen, die über mobile Betriebssysteme wie iOS oder Android erfolgten. Obwohl ein Zuwachs zu verzeichnen ist, dominieren bei der Internetnutzung noch immer die klassischen Desktopsysteme: In 87,9 Prozent der Fälle wurde über PC oder Notebook auf das Internet zugegriffen. Führend in diesem Bereich ist das Microsoft-Betriebssystem Windows (77,7 Prozent), gefolgt von Apple-Systemen mit dem Betriebssystem Mac OS (8,7 Prozent).
Vorinstallierte Browser erhalten den Vorzug
Wer mit Smartphone oder Tablet im Internet surft, bleibt größtenteils dem vorinstallierten Internetbrowser treu, so ein weiteres Ergebnis der Studie. 68,3 Prozent setzen auf Safari, den Standardbrowser des Apple-Betriebssystems iOS. Während auf das Android-Webkit ein Anteil von 26,4 Prozent entfällt, spielen der Microsoft-Browser Internet Explorer und der S60 Browser von Nokia beim mobilen Surfen kaum eine Rolle – nur rund 1 Prozent aller mobilen Internet-Zugriffe werden von diesen Browsern aus getätigt. Auch der bei PC-Nutzern so beliebte Browser Opera konnte sich mit einem Anteil von 0,8 Prozent im mobilen Bereich bislang noch nicht durchsetzen. Das Schlusslicht bildet der Blackberry Browser, der bei 0,7 Prozent aller Internet-Zugriffe zum Einsatz kommt.


