Langsam aber sicher nimmt LTE auch hierzulande Fahrt auf, da kündigt sich bereits der Nachfolger 5G an. In rund acht Jahren soll der fünfte Mobilfunkstandard wohl eingeführt werden.
Dies berichtet nun n-droid.de unter Berufung auf die BBC. Demnach hat die britische staatliche Rundfunkanstalt bereits einen ersten Einblick in den Stand der Forschungen für den Nachfolger von LTE gegeben.
Erste Finanzierungsfragen für 5G abgeklärt

LTE Antenne
Allerdings geht es hierbei bislang weniger um technische Fragen, vielmehr stehen finanzielle Details im Mittelpunkt. Demnach hat die Surrey Universität finanzielle Mittel in Höhe von 35 Millionen Pfund erhalten. Damit soll ein 5G Innovation Center eingerichtet werden. Nach Angaben des zuständigen Professors Rahim Tafozolli haben entsprechende Arbeiten hierzu bereits begonnen.
Der Professor erklärte der BBC, dass es zu einem Verschwimmen der Grenzen zwischen mobiler Kommunikation und dem Internet kommt. So werde die fünfte Mobilfunkgeneration eine Art Internet zum Mitnehmen sein. Weiterhin sagte Tafozolli, dass für die Forscher 4G bereits ein alter Hut sei, schließlich hätten die Arbeiten daran bereits vor zehn Jahren an der Surrey Universität begonnen.
5G muss kostengünstiger und effizienter in Sachen Energie sein
Nach Angaben des Professors verdoppelt sich der Traffic jedes Jahr, ohne dass es bislang zu einem Ausbau von Kapazitäten in derselben Geschwindigkeit gekommen ist. Insofern müsse eine Technologie entwickelt werden, die diesen Anstieg auch bewältigen kann trotz des eingeschränkten Radio Spektrums. Darüber hinaus müsse die neue Technologie kostengünstiger und effizienter im Bereich der Energienutzung sein. Die Einführung von 5G ist dem neuesten Bericht der BBC zufolge für das Jahr 2020 zu erwarten.
