Im September dieses Jahres konnten in Deutschland bereits rund 15,2 Millionen Haushalte auf den vierten Mobilfunkstandard LTE zugreifen. Allerdings ist die Verfügbarkeit von Long Term Evolution noch sehr unterschiedlich verteilt.
38 Prozent aller Standorte in Deutschland bereits an LTE angeschlossen

Die Zahl von 15,2 Millionen Haushalten bedeutet, dass bereits gut 38 Prozent aller deutschen Standorte auf LTE zugreifen konnten. Insbesondere in den deutschen Großstädten ist die Netzabdeckung inzwischen bei in der Regel deutlich über 50 Prozent angelangt. Zu diesem Ergebnis kommt nun das Telekommunikationsportal 4G.de in seiner vierten LTE-Studie. Dafür wurden hierzulande mehr als 130.000 Standorte ausgewertet, die von Mai bis Ende September dieses Jahres von Usern aus dem gesamten Bundesgebiet abgefragt worden sind.
Berlin kann deutlich zulegen
Bei der neuesten Studie zur LTE-Abdeckung in Deutschland zeigt sich, dass die Bundeshauptstadt Berlin deutlich in der Verfügbarkeit der vierten Mobilfunkgeneration zulegen konnte. Noch Mitte August 2012 besaß Berlin die schlechteste Netzabdeckung in Sachen LTE im Vergleich aller deutschen Großstädte. Betrug der Anteil damals nur 38 Prozent, so sind dies zwischenzeitlich rund 53 Prozent. Auch wenn die Netzabdeckung in Berlin damit im August und September 2012 deutlich zugelegt hat, so ist im Vergleich mit den anderen deutschen Großstädten rund um die Spree jedoch noch ein deutlicher Zuwachs möglich.
Düsseldorf und Frankfurt weiterhin führend
Die führenden Städte in Sachen LTE-Verfügbarkeit sind nach wie vor Düsseldorf und Frankfurt – wie bereits bei der letzten Auswertung Mitte August dieses Jahres. Auf den weiteren Plätzen folgen München und Hannover, wobei alle vier Städte jeweils eine Abdeckung zwischen 80 und 90 Prozent vorweisen können. Hinter Dresden, Köln und Leipzig folgen die Schlusslichter Hamburg, Stuttgart und Berlin. Während Hamburg immerhin noch 60 Prozent Abdeckung vorweisen kann, sind es in der schwäbischen Metropole gerade einmal 50 Prozent.


