Nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) gibt es inzwischen weltweit fast genauso viele Handyverträge wie auch Erdbewohner. Inzwischen sollen nämlich rund um den Erdball sechs Milliarden Mobilfunkverträge abgeschlossen worden sein.
Zahl bereits Ende 2011 erreicht

Diese stolze Anzahl von sechs Milliarden Handyverträgen wurde einem nun veröffentlichten Bericht zufolge bereits Ende des vorigen Jahres erreicht. Dies vermeldete die Internationale Fernmeldeunion (ITU). Somit verfügen statistisch 86 Prozent aller Menschen über einen Mobilfunkvertrag, gibt es doch derzeit rund sieben Milliarden Bewohner auf unserer Erde.
Dabei entfällt ein Großteil der Verträge auf China. Denn allein im Reich der Mitte werden demnach eine Milliarde Kontrakte verzeichnet. Zudem soll die Milliarden-Grenze bei den Mobilfunkverträgen in diesem Jahr auch in Indien überschritten werden. Damit stellen die beiden asiatischen Staaten alleine zusammen bereits ein gutes Drittel der weltweiten Handyverträge.
Internet wird eher in reichen Ländern genutzt
Den Informationen der ITU zufolge nutzten Ende 2011 rund 2,3 Milliarden Menschen zudem das Internet. Hier allerdings zeigt sich den Zahlen zufolge ein großer Unterschied zwischen den Industrieländern und den Entwicklungsnationen. Denn nur 24 Prozent der Nutzer des weltweiten Datennetzes stammen demnach aus armen Ländern. Dagegen leben 70 Prozent der Internetuser in reicheren Nationen.
Im Januar 2011 hatte die ITU vermeldet, dass die Zwei-Milliarden-Marke bei den Internetnutzern überschritten worden sei. Die Organisation der UN erklärte zum damaligen Zeitpunkt auch, dass es weltweit rund fünf Milliarden Handyverträge gibt. Damals hieß es von Seiten der ITU, dass im Jahr 2015 mindestens jeder zweite Erdbewohner mit einem Handys samt schnellem Internetzugang unterwegs sein wird. Konkrete Zahlen hierzu wurden nun allerdings nicht genannt.


