Gerade erst hat hat Mozilla eine neue Version seines Internet-Browsers veröffentlicht, da erhält der Internet-Browser bereits ein Sicherheitsupdate. Zudem gibt es auch für User des Chrome Browsers aus dem Hause Google eine Aktualisierung.
Damit folgen Mozilla und auch Google dem Softwareriesen Microsoft, der jüngst erst für mehrere seiner Produkte Updates auf den Markt gebracht hatte. Da mit den jeweiligen Aktualisierungen für die Browser – und auch das E-Mail-Programm Thunderbird – Sicherheitslücken geschlossen werden, sollten User nicht allzu lange mit den Updates warten. Wenn kein Auto-Update eingestellt sein sollte, gilt es nun, die entsprechenden Programme für das Internet manuell auf den neuesten Stand zu bringen.
Mozilla Firefox 16.0.1 schließt mehr als 20 Sicherheitslücken
Recht schnell haben die Macher von Mozilla auf Sicherheitslücken bei ihrem neuen Firefox 16 reagiert. Denn schon jetzt gibt es die Version 16.0.1, mit denen gleich mehr als 20 Sicherheitslücken beiseite geräumt werden. Einige davon werden bereits als äußerst gefährlich eingestuft, so dass Nutzer das Update schnellstmöglich ausführen sollten.
Unter anderem wurde von einer Lücke bekannt, mit der Angreifer besuchte Webseiten auslesen können und zugleich auch auf die entsprechende Internetadresse Zugriff haben sollen. Ferner erklärte Mozilla auch, dass schon einige Änderungen am Browser selbst vorgenommen wurden, so dass dieser beispielsweise durch eine verbesserte Speicherverwaltung nun mit einer erhöhten Geschwindigkeit daherkommt. Auch die bereits bekannten kritischen Schwachstellen des E-Mail-Programmes Thunderbird hat Mozilla mit einem Update ausgemerzt.
Google Chrome verfügt nur über wenige Sicherheitslecks
Beim Browser Chrome von Google halten sich die Sicherheitslücken aktuell in Grenzen. Mit der Version 22.0.1229.94 sollen nämlich lediglich fünf Lecks geschlossen werden, wie die Verantwortlichen informierten. Diese werden aber ebenfalls als sehr gefährlich eingestuft, so dass ein Update nicht lange auf sich warten lassen sollte. Der Internet-Browser Google Chrome ist mehreren Statistiken zufolge übrigens inzwischen weltweit die Nummer zwei hinter dem Internet Explorer und vor dem Mozilla Firefox.

