Das auf Bürokommunikation und Büro-IT spezialisierte Unternehmen Ricoh hat im Rahmen einer Studie herausgefunden, dass 79 Prozent der europäischen Unternehmen ihre bestehenden Systeme nicht optimal nutzen können. Das liegt vor allem an alternden Systemen.
Investition in neue Geräte ohne Systemanbindung
Die Untersuchung ergab, dass die Unternehmen neue Technologien und Geräte wie Smartphones und Tablets zwar als sehr große Erleichterung bei den Dokumentenprozessen ansehen, diese aber nicht effektiv nutzen können. Die in den Unternehmen vorhandenen Backup-Systeme sind nach Ansicht Ricohs veraltet.
Eine Befragung unter den Führungskräften ergab, dass die Entscheidung in neue Technologien zu investieren teilweise erfolgt, ohne dass geprüft wird, inwieweit die neuen Geräte in die bestehenden Systeme integriert werden können. Ricoh-Europe-Chef David Mills betont in diesem Zusammenhang, dass in diesem Bereich eine langfristige Planung der Unternehmen unerlässlich sei. Vor allem die vollständige Verbindung zwischen dem Front und Back Office sei dringend notwendig. Viele Unternehmen investieren nur in neue Technologien für ihre Front Office-Bereiche und verbinden diese nicht mit dem Back Office.
Mangelnde Planung der Führungskräfte
Obwohl 70 Prozent aller befragten Unternehmen bereits die Cloud nutzen, glaubt nur die Hälfte der Befragten, dass durch diese Nutzung die Dokumentenprozesse vereinfacht werden können. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass dies vor allem an der mangelnden und fehlenden Planung der Führungskräfte liege. Es würde zwar in die Cloud investiert, aber entsprechende Nutzungsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens seien nicht gegeben.

