Der deutsche Markt für ITK-Produkte wird in diesem Jahr um 2,8 Prozent auf 152 Millionen Euro anwachsen. Davon geht der Branchenverband Bitkom aus. Der Verband korrigierte damit seine Prognose aus dem Frühjahr, in der man noch von einem Wachstum von 1,6 Prozent ausging, deutlich nach oben.
Tablet-Rechner als Wachstumstreiber

Tablet PC
Vor allem die steigende Nachfrage nach Tablet-PCs und der zunehmenden Nutzung von Smart Grids lasse den Markt nach Ansicht von Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf weiter ansteigen. Sowohl private als auch gewerbliche Verbraucher investieren derzeit vor allem in Geräte zur Nutzung der intelligenten Netze. Vor allem dem Softwaremarkt prognostiziert der Bitkom ein deutliches Wachstum von 4,4 Prozent auf 16,9 Milliarden Euro. Größter Wachstumstreiber werden die immer beliebter werdenden Tablet-Rechner. Hier geht der Branchenverband von einem Wachstum von 41 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro aus.
Einzig den Desktop-PCs bescheinigen die Branchenkenner einen Rückgang. In der jetzigen Prognose fällt dieser mit einem Minus von 0,7 Prozent jedoch deutlich geringer, als erwartet aus. Im Frühjahr hatte der Bitkom noch mit einem Rückgang von 4,4 Prozent gerechnet.
Unterhaltungselektronik wächst
Unterhaltungselektronik liegt weiterhin voll im Trend und aufgrund der großen Sportereignisse im Jahr 2012 erlebte gerade die Nachfrage nach TV-Geräten einen Aufschwung. Insgesamt geht der Bitkom im Bereich der Unterhaltungselektronik von einem Wachstum von 2,3 Prozent aus.
Auch die Telekommunikationsbranche befindet sich im Aufwind. Insbesondere Smartphones tragen zu einem kräftigen Umsatzplus bei, das nach Ermittlung der Experten bei 3,4 Prozent liegen wird. Mittlerweile sind 70 Prozent aller umgesetzten Geräte Smartphones. Daher werden vor allem die Umsätze mit den mobilen Datendiensten weiter ansteigen, während sich die Sprachdienste nach Ansicht des Branchenverbandes rückläufig entwickeln.
Positive Entwicklung des Arbeitsmarktes
Die positive Entwicklung der Branche wird sich auch auf den Arbeitsmarkt auswirken und so gehen die Analysten von einem Beschäftigtenanstieg von 1,2 Prozent aus. Bisher konnte ein Plus von 3,6 Prozent ermittelt werden.


