Inzwischen nutzt knapp die Hälfte der 14- bis 64-jährigen Deutschen ein soziales Netzwerk. Dabei liegen vor allem die jungen Nutzer vorn, doch auch bei den Älteren liegt die Mitgliedschaft bei Facebook und Co im Trend. Das geht aus einer Analyse des Instituts für Demoskopie Allensbach hervor.
Soziale Netzwerke und Smartphones im Trend

Bereits im 15. Jahr ermittelt die Allensbacher Computer- und Technik Analyse die Nutzung digitaler Medien und das Kommunikationsverhalten der deutschen Bevölkerung. In den letzten Jahren haben vor allem die Verwendung der sozialen Netzwerke und die Smartphone-Verbreitung zugenommen.
Dabei ist Facebook das mit Abstand beliebteste Netzwerk. Nach Angaben der Demoskopen sind 88 Prozent aller User Mitglied bei Facebook. Vor allem für die jüngere Bevölkerung gehört das inzwischen zum Alltag, denn 80 Prozent der 14- bis 29-jährigen ist Mitglied in einem Netzwerk. Bei den 30- bis 39-jährigen sind es noch 56 Prozent und auch in der Altersgruppe zwischen 50 und 64 Jahren besitzen immerhin noch knapp 20 Prozent einen Account bei einem sozialen Netzwerk.
Ein Leben ohne Handy scheint unmöglich
Die Allensbacher Meinungsforscher befragten die User zu dem Stellenwert, den die digitalen Medien in ihrem Leben einnehmen. Dabei gab mehr als die Hälfte der User zwischen 14 und 19 Jahren an, sich ein Leben ohne ein soziales Netzwerk nicht mehr vorstellen zu können. Sogar 73 Prozent können sich ihr Leben ohne ein Handy nicht mehr vorstellen.
Durch diesen Trend nimmt die mobile Internetnutzung deutlich zu. Nach Angaben der Analyse nutzt inzwischen jeder Dritte ein mobiles Gerät, um unterwegs online zu gehen. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies einen Anstieg um 80 Prozent.
Online-Einkäufe nehmen zu
Auch das Einkaufsverhalten der Deutschen hat sich nach der Analyse des Allensbacher Instituts deutlich verändert. Mittlerweilen bestellen drei von vier Nutzern zwischen 14 und 64 Jahren ihre Waren und Produkte auch online über das Netz. Dabei werden die Produkte nicht nur über das Internet bestellt, sondern vorab informieren sich die Verbraucher auch online über das Produkt ihres Interesses.


