E-Plus hat seine Geschäftszahlen für das zurückliegenden dritte Quartal 2012 veröffentlicht und aus diesem Anlass einiges zur LTE-Strategie des Unternehmens ausgesagt.
Kräftiges Wachstum im Vertragskundengeschäft
Das Geschäft in den Monaten Juli bis September sicherte E-Plus im Vergleich zum Vorjahr einen nahezu konstanten Umsatz und ein starkes Anwachsen seiner Vertragskundenzahl.
So stieg der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum lediglich um 0,1 Prozent auf 839 Millionen Euro. Großen Anteil hatte dabei der Umsatz an Mobilfunk-Serviceleistungen, der mit 809 Millionen Euro um 0,5 Prozent über dem des Vorjahres lag.
Gleichzeitig erhöhte sich die Anzahl der Kunden um 1,9 Millionen auf 23,998 Millionen Nutzer des E-Plus-Netzes. Das entspricht einer Steigerung um immerhin 8,4 Prozent. Hauptanteil an dieser Entwicklung haben die Allnet-Flat-Tarife der Unternehmensgruppe, die auch im Kundenzuwachs bei den Marken simyo, blau.de und yourfone zum Ausdruck kommt.
Diese Entwicklung zwischen Gesamtumsatz und Vertragskunden hat unausbleiblich das Absinken des durchschnittlichen Umsatzes pro Kunde zur Folge, der im dritten Quartal von 12 auf 11 Euro zurückgegangen ist. Immerhin konnte der Umsatz an Datenverbindungen und SMS trotzdem etwas zulegen.
Wie weiter mit LTE?
Im Zusammenhang mit der Information zum Investitionsumfang der E-Plus-Gruppe, der im Jahr 2012 mehrere hundert Millionen betragen wird und dabei vor allem in den Ausbau des Mobilfunknetzes fließt, erklärte der Chef von E-Plus Thorsten Dirks, dass neu aufgerüstete oder angebundene Sendestationen bereits jetzt einsatzfähig für den Mobilfunkstandard LTE sind. Wörtlich sagte er: „Statt klassisch für jeden Technologiezyklus einzeln zeitversetzt die Anbindung der Sendestationen aufzurüsten, nehmen wir für HSPA und LTE gleich zwei Schritte auf einmal.” Mit dieser effizient erscheinenden Vorgehensweise erhofft sich E-Plus eine nach Ablauf der gegenwärtigen Testphase einsetzende schnelle LTE-Startphase. Offen bleibt weiterhin, wann diese beginnen wird.
