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Apple dreht an der Preisspirale für Apps

News // Johanna // 26. Oktober 2012

Apple hat die Preise für die Angebote im App-Store und dem Mac App Store angehoben. Ohne dass Entwickler oder Kunden vorher über eine Preiserhöhung informiert wurden, kosten die günstigsten Apps jetzt nicht mehr 0,79 sondern 0,89 Cent. Musik und Filme sind von der Preiserhöhung nicht betroffen.

Bisher keine Stellungnahme des Konzerns

Auch bei den teureren Anwendungen langt der kalifornische Konzern zu: Für Spiele oder Apps, die vormals für 1,59 Euro zu haben waren, müssen Kunden jetzt 1,79 berappen. Auch die anderen Preise wurden angehoben. Deutlich spürbar ist die Preissteigerung bei Anwendungen die einst 9,99 Euro kosteten, diese wurden gleich um einen ganzen Euro teurer. Eine offizielle Stellungnahme von Apple zu der Preiserhöhung gab es bisher nicht.

Schwächelnder Euro als Grund vermutet

Der “Spiegel Online” berichtet, Apple habe die Entwickler erst nach der Erhöhung in einer Mail über die Preissteigerung informiert. Neben den Euro-Preisen wurden auch die App-Preise für den mexikanischen Peso und die dänische Krone nach oben angepasst. Die Entwickler erhielten daher eine neue Preistabelle mit den aktuell gültigen Konditionen. Der Preis für eine App ist für die Entwickler nicht frei wählbar sondern orientiert sich an von Apple vorgegebenen Preisstufen. In diversen Blogs im Netz wird vermutet, der schwächelnde Euro könnte der Grund für die Preiserhöhung sein.

Auch für Verlage, die ihre Angebote über den App Store zur Verfügung stellen, bedeutet dies eine Preiserhöhung. In einigen Fällen kann es so dazu kommen, dass die digitale Version einer Zeitschrift nun plötzlich mehr kostet, als die gedruckte Ausgabe. Ob die Verlage nun mit den von Apple vorgegeben Preisen weiter kalkulieren, oder ihre Angebote nach unten hin anpassen werden sie aktuellen Meldungen zufolge in den nächsten Tagen entscheiden.

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