Obwohl viele User bereits das Cloud Computing nutzen, wissen sie nicht, an welchem Ort ihre Daten gespeichert werden. Mit dem neuen Portal iRights will das Bundesverbraucherministerium Verbraucher aufklären. Das neue Informationsportal wird künftig gebündelte Informationen zum Thema bereit halten.
Wo werden die Daten gespeichert?

Cloud als Datenspeicher
In einer Pressemitteilung des Bundesverbraucherministeriums heißt es, 68 Prozent der Internetuser wüssten nicht, wo ihre Daten bei Nutzung des Cloud Computings abgelegt würden. Nur jeder zweite Internetnutzer kann mit dem Begriff überhaupt etwas anfangen. Nach Angaben des Ministeriums fühlen sich nur 29 Prozent aller User ausreichend über die Datenspeichermöglichkeit informiert.
Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner betonte bei der Vorstellung der Internetpräsenz in Berlin, man wolle eine zentrale Anlaufstelle schaffen. Unter der Adresse cloud.irights.info bekommen Verbraucher alle relevanten Informationen um das Cloud Computing sicher und selbstbestimmt nutzen zu können. Die Vorteile des Cloud Computings sind immens, denn wer seine Daten in der “Wolke” ablegt, kann von überall darauf zugreifen. Auch mehrere Geräte können zum Zugriff auf die Daten verwendet werden. Darüber hinaus bietet diese Möglichkeit nahezu unbegrenzte Speicherkapazitäten, denn wenn der lokale Speicherplatz auf den eigenen Geräten nicht ausreicht, kann in die Cloud ausgewichen werden.
Datenschutz und Datensicherheit haben Priorität
Riskant ist dabei vor allem der mögliche Zugriff durch Unbefugte. Die Anbieter der Cloud Dienste müssen dafür sorgen, dass die Userdaten jederzeit vor einem fremden Eingriff gesichert sind. Dabei müssen Nutzer nach Ansicht Aigners transparent und auf den ersten Blick erkennen können, wie und unter welchen Bedingungen ihre Daten verwahrt werden. Die aktuelle Umfrage ergab, dass 82 Prozent aller Befragten mehr Investitionen in den Datenschutz und die Datensicherheit bei Cloud Angeboten wünschen.
Mit iRights sollen nun in leicht verständlicher Sprache alle offenen Fragen zum Thema geklärt werden. Dabei weist das Ministerium jedoch ausdrücklich darauf hin, dass iRights keine Rechtsberatung leistet.
