Aktuell wird vor zwei schweren Sicherheitslücken beim Adobe Flash-Player gewarnt. Die Angreifer attackieren die aktuellen Versionen des Players für die Betriebssysteme Android, Linux, Windows und Mac. Adobe hat inzwischen ein Notfallpatch veröffentlicht.
Einem Bericht des Portals “Golem” zufolge soll die Sicherheitslücke unter anderem von Kaspersky Lab entdeckt worden sein. Die andere Lücke wurde von Lockheed Martin an Adobe gemeldet.
Manipulierte Word-Dokumente installieren Schadcode
Durch den Versand manipulierter Word-Dokumente versuchen die Hacker, sich durch einen integrierten Schadcode Zugang zu fremden Rechnern zu verschaffen. Wurde der Code durch Öffnen des Dokuments installiert, kann der Angreifer die Kontrolle über den fremden PC erlangen. Mac-User können ihre Geräte durch den Besuch einer manipulierten Webseite infizieren. Das passiert aktuellen Meldungen zufolge bei der Nutzung der Browser Safari und Firefox. Adobe rät nun dringend zum Update der Flash-Player. Viele PCs installieren die Update auch automatisch, so dass der Anwender nicht selbst tätig werden muss. In der Regel aktualisiert sich der Flash Player bei Google Chrome-Usern und dem Internet Explorer 10 von selbst. In diesen Fällen empfiehlt es sich, die verwendeten Versionsnummern zu prüfen. Das wird nicht nur PC-Usern empfohlen sondern auch Smartphone-Usern, die Android nutzen. Hier werden die betreffenden Updates über den Google Play Store verbreitet.
Adobe auf einer Milliarde Rechnern weltweit
Der Adobe Flash-Player gilt als eines der am meisten genutzten Programm weltweit. “Stern online” berichtet unter Berufung auf den Hersteller, das Tool sei auf rund einer Milliarde Geräten installiert. Ähnliches gilt für das Tool Java, das ebenfalls nahezu auf jedem Rechner zu finden ist und immer wieder Ziel von Hackern ist.

