Cloud-Dienste werden bei den Deutschen immer beliebter. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des IT-Branchenverbandes Bitkom ergab, dass mittlerweile mehr als zwei Millionen Deutsche auf kostenpflichtige Cloud-Anwendungen zugreifen.
Junge Leute nutzen die Cloud

Cloud als Datenspeicher
Dabei nutzen vor allem junge Leute die zusätzlichen Speichermöglichkeiten im Web. Die Umfrage ergab, dass von den 18- bis 29-jährigen sieben Prozent auf kostenpflichtige Online-Speicherdienste zugreifen. In der älteren Altersgruppe zwischen 30 und 49 Jahren sind es nur noch drei Prozent. Vor allem private Dokumente werden gern in der “Wolke” gespeichert. Die Forsa-Umfrag ergab, dass Briefe, digitale Rechnungen oder auch Präsentationen von den Usern im Web gespeichert werden. Der große Vorteil bei der Online-Speicherung ist, dass von verschiedenen Geräten von überall aus auf die abgespeicherten Dateien zugegriffen werden kann. Nach Ansicht des Bitkom-Vorstandsmitgliedes Andreas Nowottka ist die Speicherung in der Cloud nicht nur besonders parkatisch sondern erhöht zugleich auch die Sicherheit. Durch die automatischen Sicherungskopien der Anbieter können Daten nicht verloren gehen. Selbst wenn eine Datei auf dem heimischen PC abhanden kommt, wurde sie in der Cloud gespeichert, ist sie noch verfügbar.
Bestimmtes Speichervolumen kostenlos
Die meisten Cloud-Anbieter bieten ein bestimmtes Speichervolumen zunächst kostenlos an. Erst wenn diese Kapazitäten überschritten werden, werden Kosten in Rechnung gestellt. Nach Angaben des Branchenverbandes ist der Service der einzelnen Angebote recht unterschiedlich: Einige Unternehmen verteilen die hochgeladenden Daten automatisch auf alle angemeldeten Geräte des Nutzers. Viele Anwendungen bieten auch die Möglichkeit, die abgelegten Daten anderen leicht zugänglich zu machen. Insbesondere für Fotos oder Präsentationen ist das eine sehr praktische Möglichkeit für User, ihre Dateien an bestimmte Personen zu verteilen.
